Thema „Luftmangel“

Leserbrief

Stellungnahme zur Aussage von Herrn Prof. Dr. Feige auf die Frage, ob bei der chronischen Bronchitis (oder COPD oder RAO) der Pferde Akupunktur ein geeignetes therapeutisches Mittel sei (Pferdeforum 10/09, S. 22. Die Tatsache, dass Herr Prof. Dr. Feige diese Frage „nur mit einem klaren Nein“ beantworten kann, kann nur bedeuten, dass er sich nicht wirklich mit dieser Möglichkeit der Therapie auseinandergesetzt hat. Immer noch haben viele Hochschulprofessoren ein Problem, sich über Akupunktur zu informieren, geschweige denn eine Bereitschaft zu zeigen, sich ernsthaft mit dieser Therapieform auseinander zusetzen. Sonst würden sie sehr schnell erkennen, dass Akupunktur in vielen Bereichen der Medizin hocheffektive (evidente) Wirkung zeigt. Wenn man interessehalber einmal „COPD“, „Pferd“ und „Akupunktur“ googelt, wird man sehr schnell fündig! Sogar eine wissenschaftliche Dissertation über Laserakupunktur bei COPD/RAO der Pferde findet man, die sehr wohl die Effizienz der Akupunktur bezeugt. Diese strikte Ablehnung (ohne sich informiert zu haben) findet man nicht überall in der Welt. Dies zeigt sich auch in der Möglichkeit, wissenschaftliche Artikel über Akupunktur in „wissenschaftlichen“ Journalen zu veröffentlichen. Es gibt kaum ein Land, in dem so etwa so schwierig ist, wie in Deutschland. Schade ist das alles nur für die Patienten, denen man eine sehr hilfreiche Behandlungsalternative vorenthält. Dr. Uwe Petermann, Melle German Veterinary Acupuncture Society