Siegerhengste bleiben im Zuchtgebiet

Der Oldenburger Hengstmarkt wurde von dem neuen Auktionsteam bestens in Szene gesetzt und schloss mit einem hervorragenden Ergebnis ab. Für 660.000 Euro wurde der Siegerhengst des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL), ein Sohn v. Bon Coeur – De Niro – Langata Son – Pik Bube I, aus der Zucht von Sigrid Schmidt aus Villingen-Schwenningen/Baden-Württemberg und ausgestellt von Heinrich Gießelmann aus Barver/Niedersachen, an das im Herzen Oldenburgs stationierte Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen zugeschlagen.

Das neue Auktionsteam, unter der Leitung von Christoph F. Rowold, Thorsten Castle, der als Auktionator in Vechta debütierte, Bernhard Thoben, Referent des Zuchtleiters und verantwortlich für die Springpferdevermarktung, sowie die Dressurpferdevermarkter Thomas Rhinow und Daniel Pophanken, sorgte für einen fulminanten Abschluss der Oldenburger Hengst-Tage. Die Teamarbeit bescherte internationale Spitzenpreise. Auch die Oldenburger Springhengste setzten weltweit Maßstäbe: Der zweite Reservesieger der Springhengste v. Don Diarado – Conthargos – Lordanos – Landadel, Z.: Marion Diese, Fresenburg, A.: Zuchthof René Tebbel, Emsbüren, glänzte für 300.000 Euro. Der Schwarzbraune wird künftig in einem internationalem Springstall in Hessen einziehen. Der Strahlemann ist der Bruder des Siegerhengstes von 2018 Don Tryon.

Auch der OS-Siegerhengst bleibt im Oldenburger Münsterland: Der Dunkelbraune v. Conthargos – Balou du Rouet – Chacco-Blue – Lancer III, aus der Zucht und ausgestellt von Johann Ifverson aus Schweden, wechselte für 230.000 Euro zu der Hengststation Paul Schockemöhle in Mühlen, ebenso wie die zweite Preisspitze im Dressurlager, ein Sohn v. Asgard’s Ibiza – Rohdiamant – Donnerschwee – Furioso II, aus der Zucht und ausgestellt von Vasco Janke, Jesteburg/Niedersachsen. Der Bewegungskünstler wurde für 155.000 Euro zugeschlagen.

„Die Qualität unseres Hengstlots, das vor allem im internationalen Vergleich seinesgleichen sucht, wurde auch von der Käuferschaft entsprechend honoriert. Ich freue mich, dass beide Siegerhengste nach spannenden Bieterduellen zu sehr guten Preisen versteigert wurden. Für die Fortentwicklung unserer Zucht ist es sehr erfreulich, dass beide Hengste in Deutschland verbleiben“, resümiert Auktionsleiter Christoph F. Rowold.

Alle dressurbetonten Hengste des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes (OL) werden künftig in Deutschland eine neue Heimat finden. Beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International (OS) wechselten acht von 24 verkäuflichen Hengsten zu Oldenburger Freunden ins Ausland. Im Einzelnen werden die Hengste ihre Box in den Niederlanden (2), Schweiz (2), Estland (1), Indonesien (1), Schweden (1) und Slowenien (1) beziehen.

Die OL-Hengste erzielten einen Gesamtumsatz von 1.470.000 Euro. Der Durchschnittspreis der gekörten Hengste pendelte sich bei 129.400 Euro ein. Bei den nicht gekörten Hengsten waren es rund 23.500 Euro. Die Springhengste des OS-Verbandes setzten insgesamt 1.574.500 Euro um. Für einen gekörten Hengst mussten Bieter im Mittel rund 86.000 Euro einsetzen. Die nicht gekörten Hengste kosteten durchschnittlich rund 16.600 Euro.

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